Das LED Panel 30x30 ist das kleinste quadratische Format unter den LED Panels und misst 295 x 295 mm – gedacht für Räume bis etwa 10 m², für Teilflächen und als Ersatz für klassische Deckenleuchten in Flur, Küche und Bad. Bei uns gibt es zwei Bauweisen, und der Unterschied entscheidet über Bauhöhe und Dimmbarkeit.
Welches LED Panel 30x30 passt zu dir?
Die kurze Zuordnung:
- Wenig Platz über der Decke: das Edge-lit Panel in 4000 K mit nur 9 mm Bauhöhe – ein Drittel der Back-lit-Modelle.
- Später dimmen wollen: ebenfalls die Edge-lit-Modelle – nur sie lassen sich mit einem dimmbaren Treiber nachrüsten, die Back-lit-Panels nicht.
- Meiste Helligkeit: das Back-lit Panel 4000 K mit 2.000 lm statt 1.800 lm.
- Wohnzimmer, Schlafzimmer, Flur: das Panel in 3000 K warmweiß – der einzige Warmton im Edge-lit-Sortiment.
- Werkstatt, Keller, Hauswirtschaftsraum: das Panel in 6000 K kaltweiß – klares, tageslichtähnliches Licht.
- Farbwechsel und Fernbedienung: das RGB+CCT Panel 30x30 mit 2800–6500 K plus Farbspektrum, das einzige ab Werk dimmbare Modell.
- Bad oder Feuchtraum: das RGB+CCT Panel mit IP40 – alle übrigen Modelle sind für trockene Innenräume ausgelegt. IP40 schützt gegen Fremdkörper, nicht gegen Spritzwasser – Schutzbereich bitte projektbezogen prüfen.
Unser Sortiment an 30x30-Panels
Alle Modelle messen 295 x 295 mm, liefern 100 lm/W und haben einen UGR-Wert unter 22. Sie teilen sich in zwei Bauweisen: Die Edge-lit-Panels sind mit 9 mm extrem flach und über einen dimmbaren Treiber regelbar. Die Back-lit-Panels bauen 30 mm hoch, leuchten dafür gleichmäßiger und sind etwas heller – lassen sich aber nicht dimmen.
| Modell | Bauweise | Leistung · Lichtstrom | Lichtfarbe | Dimmbar |
|---|---|---|---|---|
| Panel 30x30 warmweiß | Edge-lit · 9 mm | 18 W · 1.800 lm | 3000 K | mit dimmbarem Treiber |
| Panel 30x30 neutralweiß | Edge-lit · 9 mm | 18 W · 1.800 lm | 4000 K | mit dimmbarem Treiber |
| Panel 30x30 kaltweiß | Edge-lit · 9 mm | 18 W · 1.800 lm | 6000 K | mit dimmbarem Treiber |
| Back-lit 30x30 neutralweiß | Back-lit · 30 mm | 20 W · 2.000 lm | 4000 K | nein |
| Back-lit 30x30 kaltweiß | Back-lit · 30 mm | 20 W · 2.000 lm | 6000 K | nein |
| Back-lit 30x30 warmweiß | Back-lit · 30 mm | 20 W · 2.000 lm | 3000 K | nein |
| RGB+CCT 30x30 | IP40 | 18 W | 2800–6500 K + RGB | ja, ab Werk |
Die neutralweißen Varianten findest du gebündelt unter Neutralweiße LED Panels 30x30. Angaben je nach Ausführung – bitte gegen das eigene Sortiment prüfen.
Wie wählst du das richtige LED Panel 30x30?
Drei Fragen führen zur Entscheidung: Edge-lit oder Back-lit, welche Lichtfarbe, und wie kommt das Panel an die Decke?
Edge-lit oder Back-lit?
Willst du später dimmen oder hast du wenig Platz über der Decke, nimm Edge-lit. Willst du das gleichmäßigste Licht und den niedrigsten Preis, nimm Back-lit.
Bei Edge-lit sitzen die LEDs am Rand und leuchten über eine Lichtleitplatte nach vorn – das ergibt eine Bauhöhe von nur 9 mm und macht das Panel auch für flache Hohlräume geeignet. Bei Back-lit sitzen die LEDs flächig hinter dem Diffusor, was ein sichtbar gleichmäßigeres Bild ohne Randabfall ergibt, aber 30 mm Bauhöhe braucht. Der entscheidende Unterschied im Alltag: Die Back-lit-Panels sind nicht dimmbar, auch nicht mit einem anderen Treiber. Die Edge-lit-Modelle rüstest du dagegen jederzeit mit einem dimmbaren LED Treiber nach.
Welche Lichtfarbe passt in welchen Raum?
Faustregel: 3000 K für Räume, in denen du dich aufhältst, 4000 K für Räume, in denen du arbeitest, 6000 K für Räume, in denen du etwas erkennen musst.
Konkret heißt das warmweiß mit 3000 K für Wohn- und Schlafzimmer, Flur und Gäste-WC – im Format 30x30 hast du dafür zwei Modelle: das flache, dimmbare Edge-lit Panel 30x30 warmweiß mit 1.800 lm und das hellere Back-lit Panel 30x30 warmweiß mit 2.000 lm. Neutralweiß mit 4000 K gehört ins Büro, in die Küche und in Praxisräume. Kaltweiß mit 6000 K passt in Werkstatt, Keller, Garage und Hauswirtschaftsraum. Willst du dich nicht festlegen, wechselt das RGB+CCT-Panel per Fernbedienung zwischen 2800 und 6500 K.
Einbau, Aufputz oder Abhängung: So kommt das Panel an die Decke
Die Montageart hängt allein an deiner Decke: Systemdecke heißt einlegen, abgehängte Gipskartondecke heißt Einbaurahmen, massive Decke heißt Aufbaurahmen.
Einbau in die Decke
Beim Einbau verschwindet das Panel bündig in der Decke – von unten sieht man nur die Leuchtfläche, keinen aufgesetzten Rahmen. In eine Systemdecke wird das Panel direkt eingelegt und mit Einbauclips gesichert.
Bei einer abgehängten Gipskartondecke schneidest du einen Deckenausschnitt und setzt einen Einbaurahmen 30x30 ein, der die Schnittkante verdeckt; das Panel wird anschließend von unten eingelegt. Unser Einbaurahmen arbeitet mit einem schraubenlosen Click-Connect-System und ist sowohl für die flachen Edge-lit- als auch für die hinterleuchteten Back-lit-Panels ausgelegt. Plane über der Decke rund 5 bis 10 cm Freiraum für Panel und Treiber ein.
Aufputz auf massive Decken
Hast du eine Beton- oder Holzdecke ohne Hohlraum, brauchst du einen Aufbaurahmen 30x30. Er wird direkt auf die Decke geschraubt, danach setzt du das Panel ein – kein Ausschnitt, keine Abhängung.
Den Rahmen gibt es in Weiß und als Aufbaurahmen 30x30 in Schwarz für dunkle Deckenkonzepte. Wichtig: Rahmen und Panel müssen dasselbe Format haben. Bei Gipskarton nimmst du Hohlraum- oder Kippdübel, bei Beton reichen Standarddübel. Zwei Punkte für die Planung: Back-lit-Panels brauchen im Aufbaurahmen wegen ihrer 30 mm Bauhöhe zusätzliche Montageschritte, und der Aufbaurahmen bleibt als Rand sichtbar – wer eine glatte Deckenoptik will, kommt am Einbau nicht vorbei.
Abhängung an Seilen
Für Dachschrägen, hohe Räume oder wenn das Panel frei im Raum hängen soll, gibt es das Aufhängeset mit Drahtseilen. Die Seile werden an Decke oder Schräge befestigt, die Höhe stellst du stufenlos ein. Elektroanschluss immer durch eine Fachkraft.
Wie viele Panels brauchst du?
Die Rechnung ist einfacher, als sie klingt:
Raumfläche in m² × Lumen pro m² = benötigter Gesamtlichtstrom
Für Wohn- und Schlafzimmer rechnest du mit 100 bis 150 lm/m², für Küche und Bad mit rund 300 lm/m². Ein 8 m² großes Schlafzimmer braucht also etwa 800 bis 1.200 Lumen – ein einzelnes Panel mit 1.800 lm deckt das ab. Eine 8 m² große Küche kommt auf 2.400 Lumen und damit auf zwei Panels. Bei Deckenhöhen über 2,80 m oder dunklen Wandfarben schlägst du 10 bis 20 Prozent auf.
Tipp: Zwei Panels mit je 1.800 lm wirken im Raum deutlich angenehmer als ein einzelnes mit 3.600 lm – das Licht verteilt sich gleichmäßiger und wirft weniger harte Schatten. Bei kleinen Räumen lohnt es sich, eher zwei kleine als ein großes Panel zu setzen.
Edge-lit und Back-lit im Vergleich
| Kriterium | Edge-lit | Back-lit |
|---|---|---|
| Bauhöhe | 9 mm | 30 mm |
| Lichtstrom | 1.800 lm bei 18 W | 2.000 lm bei 20 W |
| Lichtbild | gut, zu den Rändern leicht abfallend | gleichmäßig über die volle Fläche |
| Dimmbar | ja, mit dimmbarem Treiber | nein |
| Beste Wahl für | flache Hohlräume, dimmbare Installationen | Büro, Flur, Preis-Leistung |
Küche und Bad: zwei Edge-lit-Panels in 4000 K – flach genug für abgehängte Decken über Fliesenspiegel und Nassbereich, und später dimmbar.
Flur und Treppenhaus: das Back-lit in 4000 K mit 2.000 lm – das hellste Modell zum günstigsten Preis, dimmen braucht hier niemand.
Schlafzimmer: das Edge-lit in 3000 K mit dimmbarem Treiber, damit du abends herunterregeln kannst.
Werkstatt und Keller: das Back-lit in 6000 K – kaltes, klares Licht, wo Farbstimmung keine Rolle spielt.
Wohnzimmer mit Stimmungslicht: das RGB+CCT-Panel, per Fernbedienung oder Wandsteuerung von warmweiß bis farbig regelbar.
Kurz entschieden
Willst du dimmen? Dann Edge-lit oder RGB+CCT – nie Back-lit.
Ist der Deckenhohlraum flach? Dann Edge-lit mit 9 mm.
Zählt nur Helligkeit pro Euro? Dann Back-lit.
Soll die Lichtfarbe wechseln? Dann RGB+CCT.
Häufige Fragen zum LED Panel 30x30
Was ist ein LED Panel 30x30?
Ein LED Panel 30x30 ist eine flache, quadratische Deckenleuchte mit den Maßen 295 x 295 mm. Es liefert je nach Bauweise 1.800 bis 2.000 Lumen und ersetzt als Deckenleuchte klassische Aufbauleuchten oder eine Platte in einer Rasterdecke.
Für welche Raumgröße reicht ein Panel 30x30?
Ein Panel mit 1.800 lm beleuchtet Wohnräume bis etwa 12 m² ausreichend, bei Küche oder Bad mit höherem Lichtbedarf reicht es für rund 6 m². Für größere Flächen setzt du mehrere Panels oder wechselst auf ein größeres Format.
Sind LED Panels 30x30 dimmbar?
Teilweise. Die Edge-lit-Modelle mit 18 W lassen sich mit einem dimmbaren Treiber regeln, den du bei der Bestellung anstelle des Standardtreibers wählst. Das RGB+CCT-Panel ist ab Werk dimmbar und wird per Fernbedienung oder Wandsteuerung bedient. Die Back-lit-Modelle mit 20 W sind grundsätzlich nicht dimmbar.
Gibt es LED Panels 30x30 rahmenlos?
Jedes Panel hat einen schmalen umlaufenden Rand, der die Leuchtfläche einfasst. Wer nach einem rahmenlosen Panel sucht, meint aber meist die Optik ohne aufgesetzten Montagerahmen – und die erreichst du über den Einbau: Mit einem Einbaurahmen sitzt das Panel bündig in der Decke, sichtbar bleibt nur die Leuchtfläche. Beim Aufputz-Rahmen bleibt der Rand dagegen sichtbar.
Welches LED Panel 30x30 ist warmweiß?
Warmweiß mit 3000 K gibt es in beiden Bauweisen: als Edge-lit mit 18 W und 1.800 lm, nur 9 mm flach und mit dimmbarem Treiber regelbar, sowie als Back-lit mit 20 W und 2.000 lm. Warmweiß ist die richtige Wahl für Wohn- und Schlafzimmer, Flur und Gästebad – für Küche und Arbeitsräume nimmst du eher 4000 K.
Kann ich ein LED Panel 30x30 aufputz montieren?
Ja, mit einem Aufbaurahmen im Format 30x30. Der Rahmen wird an die Decke geschraubt, anschließend setzt du das Panel ein. Bei Back-lit-Panels ist wegen der größeren Bauhöhe mit zusätzlichen Montageschritten zu rechnen.
Wie flach baut ein LED Panel 30x30?
Die Edge-lit-Modelle sind 9 mm hoch, die Back-lit-Modelle 30 mm. Für den Einbau in flache Hohlräume oder dünne Trockenbaudecken ist die Edge-lit-Variante deshalb oft die einzige, die überhaupt passt.
Ist der Treiber im Lieferumfang enthalten?
Ja, bei allen Panels liegt ein flimmerfreier Standardtreiber bei. Nur wenn du dimmen willst, brauchst du bei den Edge-lit-Modellen einen dimmbaren Treiber als Ersatz. Jedes Panel benötigt dabei einen eigenen Treiber.